Sicherheitsroboter, die zu Ihrer Baustelle passen.
My Robot Guard prüft und erprobt Sicherheitsroboter für Baustellen in der Schweiz. Auf geeigneten Standorten werden Perimetererkennung, mobile Alarmüberprüfung und menschliche Aufsicht miteinander verbunden.

Eine Baustelle verändert sich schneller als ein festes Sicherheitssystem.
- Geländegrenzen, Zugänge und Lagerflächen verändern sich mit dem Baufortschritt.
- Baumaschinen, Lieferungen, Baugruben, Kabel und Hindernisse machen Wege veränderlich.
- Ein nächtlicher Alarm liefert selten genügend Kontext für eine Entscheidung aus der Ferne.
- Die Sicherheit muss den Standort schützen, ohne das Verhalten der Beschäftigten zu überwachen.
Erkennen, überprüfen und melden, ohne zusätzliche Risiken zu schaffen.
Zonenbezogene Erkennung
Zaunlinie, Tor, Lagerfläche oder sensibles Gut: Jede Meldung ist mit einer definierten Zone und einem Reaktionsszenario verbunden.
Patrouille am Boden
Ein Roboter bewegt sich zwischen Beobachtungspunkten auf einer kontrollierten Route, zu freigegebenen Zeiten und unter festgelegten Bedingungen.
Optionaler Blick aus der Luft
Eine Drohne wird nur erwogen, wenn Gelände, Wetter, anwesende Personen und Schweizer Luftfahrtregeln dies erlauben.
Menschliche Aufsicht
Eine Bedienperson beurteilt das Ereignis, wendet die Handlungsanweisung an und entscheidet über Eskalation oder Einsatz.
Gezielte Aufgaben für besonders gefährdete Bereiche und Zeiträume.
- Perimeterpatrouillen nach Arbeitsschluss und am Wochenende
- Alarmüberprüfung an einer Zaunlinie oder einem Zugang
- Kontrollen bei gelagerten Materialien, Werkzeugen oder abgestellten Baumaschinen
- Überprüfung von Toren, Containern und Anlieferungsbereichen
- Sicherheitspatrouillen rund um Baustelleneinrichtungen und temporäre Depots
- Beobachtung eines entfernten Bereichs, bevor unmittelbar eine Person dorthin geschickt wird
Zugänge, Ausrüstung und sensible Bereiche überwachen, wenn die Arbeiten abnehmen oder ruhen.
Eine Baustelle kann sich täglich verändern. Zäune werden versetzt, Zugänge ändern sich, Material wird angeliefert und Verkehrswege werden neu organisiert. Ein robotergestütztes Sicherheitssystem muss diese Veränderungen berücksichtigen, ohne zusätzliche Risiken für die Beschäftigten zu schaffen.
Das Projekt beginnt mit konkreten Szenarien: Aktivitäten an der Grundstücksgrenze ausserhalb der Arbeitszeiten, ein offen gebliebenes Tor, Bewegungen bei gelagerten Materialien, eine Meldung bei abgestellten Baumaschinen oder ein entfernter Zaun, der überprüft werden muss. Sensoren melden das Ereignis. Ein Roboter kann anschliessend einen geprüften Beobachtungspunkt anfahren und Bilder an eine Bedienperson liefern.
Robotergestützte Patrouillen ergänzen intakte Umzäunung, Beleuchtung, Zugangskontrolle, feste Kameras und Sicherheitspersonal. Sie können nicht garantieren, dass kein Diebstahl stattfindet, und ersetzen weder die Baustellenführung noch Arbeitssicherheitsmassnahmen.
Der erste Einsatz sollte begrenzt bleiben. Eine repräsentative Zone, festgelegte Betriebszeiten und kontrollierte Szenarien erlauben es, Routenverlässlichkeit, Alarmqualität und Überprüfungszeit vor jeder Erweiterung zu messen.
Ein Plan zur Verhinderung von Werkzeug- und Maschinendiebstahl hilft, Lagerung, Zugänge und Reaktion zu priorisieren, bevor eine mobile Plattform ausgewählt wird.
Was vor der Planung geklärt werden sollte.
Kann ein Sicherheitsroboter Diebstähle auf einer Baustelle verhindern?
Kein System kann garantieren, dass kein Diebstahl stattfindet. Ein Roboter kann die Patrouillenhäufigkeit erhöhen, einen mobilen Blickwinkel liefern und einer Bedienperson bei der Alarmüberprüfung helfen. Er muss intakte Umzäunung, Zugangskontrolle, geeignete Beleuchtung, Abläufe und eine verfügbare Reaktionsmöglichkeit ergänzen.
Kann der Roboter während der Bauarbeiten eingesetzt werden?
Das hängt von Personen, Maschinenbewegungen, schwebenden Lasten, Baugruben und wechselnden Bodenverhältnissen ab. Ein Pilotprojekt sollte in einer kontrollierten Zone und einem festgelegten Zeitfenster beginnen. Routen, Geschwindigkeit, sicheres Anhalten und Vortrittsregeln müssen geprüft werden, bevor der Roboter neben anderen Baustellennutzern fährt.
Welches Gelände eignet sich für eine Roboterpatrouille?
Die Plattformwahl hängt von Neigung, Oberfläche, Kies, Schlamm, Stufen, engen Durchgängen und Hindernissen ab. Eine Besichtigung und Versuche sind erforderlich. Die Route muss bei Änderungen an Aushub, Umzäunung oder Lageranordnung erneut geprüft werden.
Darf eine autonome Drohne über einer Schweizer Baustelle fliegen?
Technische Fähigkeiten allein genügen nicht. In der Schweiz hängt der Betrieb von Flugkategorie, geografischer Zone, anwesenden Personen und davon ab, ob die Fernpilotin oder der Fernpilot direkten Sichtkontakt hält. Flüge ausserhalb der Sichtweite unterliegen einem anspruchsvolleren Rahmen. Wetter, Krane, Kabel und Notfalleinsätze müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Wie lässt sich die Privatsphäre der Beschäftigten schützen?
Der Zweck muss die Standortsicherheit sein, nicht die Verhaltensüberwachung der Beschäftigten. Zonen, Betriebszeiten, Kamerawinkel, Zugriffsrechte und Aufbewahrungsfristen werden auf das Notwendige begrenzt. Betroffene Personen werden vor der Inbetriebnahme informiert. Sozialräume und andere nicht relevante Bereiche werden ausgeschlossen.
Was geschieht bei einem Strom- oder Verbindungsausfall?
Das Ausfallszenario wird vor dem Pilotprojekt vereinbart. Das System sollte seine Nichtverfügbarkeit über einen verfügbaren Kanal melden, mobile Geräte in einen sicheren Zustand versetzen und das menschliche Ersatzverfahren aktivieren. Eine Patrouille sollte nicht blind in einer Umgebung weiterfahren, die sich verändert haben könnte.
Wie läuft ein Pilotprojekt auf einer Baustelle ab?
Wir wählen einen begrenzten Bereich aus, dokumentieren den Ausgangszustand, legen Szenarien und Abbruchkriterien fest und testen die Missionen unter mehreren repräsentativen Bedingungen. Zu den Ergebnissen zählen abgeschlossene Missionen, nützliche Meldungen, Fehlalarme, Überprüfungszeit, Unterbrechungen und menschliche Eingriffe.
Was kostet robotergestützte Baustellensicherheit?
Die Kosten hängen von Geländeumfang, Bodenverhältnissen, Sensoren, Verbindung, Überwachung, vorbereitenden Arbeiten, Wartung und Projektdauer ab. Eine Machbarkeitsprüfung kann ein Pilotprojekt bepreisen und mit bestehenden Massnahmen vergleichen, ohne das Ergebnis vorwegzunehmen.